Anfänger quält sich mit dem Programm Screenr
Screencasting, also das Aufzeichnen von Bildschirmen per Video, hat große Vorteile. Es eignet sich z. B. hervorragend zum Erstellen von kommentierten Video-Hilfen im Computerbereich.
Das Screencasting-Programm „Screenr“ wurde erst kürzlich vorgestellt. Die Homepage http://screenr.com verspricht einen einfachen, kostenlosen, sofortigen Aufnahmestart und die Direktverlinkung mit Twitter. User berichten begeistert über Screenr und stellen erste Filme ins Netz.
Mein Start mit Screenr verlief leider nicht so reibungslos und stromlinienförmig wie vermutet. Da ich der Meinung war, dass eine gute Software ohne viele Erläuterungen und Hinweise auskommen müsste, beachtete ich viele Hinweise nicht und landete mit diesem Versuchs-Irrtums-Lernen mehrfach in einer Sackgasse.
Nach dem ersten Fehlstart beschloss ich, meinen Lernprozess mit dem Screencasting-Programm Jing zu dokumentieren. Sie sehen also jetzt kein „Hochglanzvideo“, sondern einen ungeschönten Werkstattbericht mit Versprechern, falscher englischer Betonung und teilweise langweiligen Abschnitten. Hinterher ist man natürlich schlauer, weiß, was man alles falsch gemacht hat und könnte diese Versuche in den Papierkorb stellen. Aber Anwender mit ähnlichen Startschwierigkeiten profitieren vielleicht von diesem Video und setzen die faszinierende Arbeit mit Screencasting-Programmen fort.
Nachtrag 5. Sept. 09: Hier meine 3-Minuten Videohilfe zu Screenr. Auch für das Programm Jing liegt inzwischen eine Videohilfe vor.
Hier das Video als Quicktime-Video in noch höherer Auflösung
8 comments
Machst Du auch noch ein Jingle oder muss ich bis zum Stammtisch warten oder gar selbst aktiv werden :-)
Einige kleine Hinweise zu deinem Screencast hätte ich jedoch trotzdem *g*. Im ersten Versuch hast du häufig von einer Fehlermeldung gesprochen. Die ausklappende Dialogbox im Firefox, sollte allerdings nur auf die nun folgende Beendigung der Aufnahme hinweisen. Ergo ist danach die Aufnahme nicht abgestürzt, sondern ordnungsgemäß beendet worden. Wichtig hierbei ist eigentlich nur, dass die Informationen in der Dialogbox teilweise englisch und teilweise deutsch waren, dass führt natürlich zu Verwirrungen und ist ein typisches Beispiel für schlechte "Software". Software nur in Häkchen, da es sich dabei um ein unglückliches Zusammenspiel vom Firefox und der Webseite von Screenr handelt. Dennoch sollte solch ein Fall für Benutzer nicht auftreten, also am besten den Leuten von Screenr gleich Feedback geben. So innovativ wie die scheinen sollten sie sich auch antwittern lassen.
Grüße,
LMAA
Da ich Screenr wirklich sehr gut finde, lohnt sich eine Rückmeldung ans Entwicklerteam, um den Einstieg auch für Anfänger zu erleichtern. Schöne Grüße, Reiner
